Gartentherapie

Innerhalb der Gartentherapie sind Menschen mit Demenz in einer ihnen angepassten Weise gärtnerisch tätig. In der Arbeit mit Erde, Pflanzen und Wetter kommt der Mensch in Kontakt mit sich selbst.

Mit der Sorge und Pflege für Pflanzen sind betroffene Personen nicht mehr die Betreuten, sie sind selbst  Betreuer.


Gärtnerische Arbeit ist und erscheint dem Menschen sinnvoll und erfüllt
damit schon einen wichtigen Aspekt von therapeutischem Wert. Gartentherapie
findet in allen Phasen der Demenz in angepasster Form Anwendung.

 

 

 

Speziell für Demenzerkrankte hilft die Gartentherapie

 

 

  • zeitliche Orientierung durch Konfrontation mit natürlichen Prozessen, wie         fallendes Laub und saisonal typische Blühpflanzen, zu verbessern,
  • auf den starken Bewegungsdrang einzugehen,
  • oftmals gartenerfahrene Menschen über Pflanzen vertraute Bilder
  • anzubieten und so den Zugang zu Erinnerungen zu ermöglichen,
  • die Sinneswahrnehmung zu fördern.