REMINISZENZ-Therapie

Bei Demenzkranken kann das bewusste Aufgreifen, Auffrischen und die Beschäftigung mit Erinnerungen positive Auswirkungen haben:

 

  • Steigerung des Selbstwert- und Identitätsgefühls,
  • Erfolgserlebnisse über erhaltenes Wissen und Erinnerungen,
  • angemesseneres Gesprächs- und Sozialverhalten,
  • Stimmungsaufhellung,
  • Mehr realitätsgerechte Äußerungen,
  • Anregung und Aktivierung


Wie wird die Therapie angewandt?


Die Reminiszenz-Therapie befasst sich vor allem mit persönlich wichtigen und
damit gut verankerten, gut erinnerbaren Themen aus der Kindheit bis in das
Erwachsenenalter.

Themen können sein: Schulzeit, Streiche und Erlebnisse in der Kinderzeit,
die erste große Liebe, Beginn der Berufstätigkeit, Familiengründung etc. Zur
Unterstützung und Erinnerung können Gegenstände benutzt werden, wie z.B.
Fotos, ein alter Schulranzen, Lieblingsspeisen usw.

Wichtigste Grundvoraussetzung der Reminiszenz-Therapie ist, den Kranken
zuzuhören und Interesse an ihren Erlebnissen zu zeigen.
Bei der Durchführung in Gruppen wird versucht, die Äußerungen der einzelnen
Gruppenmitglieder miteinander in Beziehung zu bringen und damit
eine besondere Verbundenheit zu erzeugen.