Snozelen

Beim Snoezelen, das Mitte der 70er Jahre in Holland für den heilpädagogischen Bereich entwickelt wurde, sollen alle Sinne, also Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken angesprochen werden.

Snoezelen ist eine Kombination aus den Begriffen snuffelen – schnüffeln,
schnuppern und doezelen – dösen, träumen, schlummern.

Beim Snoezelen werden Materialien eingesetzt, die über die Wirkung auf die
Sinne zur Entspannung, zum Aggressionsabbau und zur verbesserten Wahrnehmung von Sinnesreizen und Körperwahrnehmung beitragen.



Snoezelen mit demenziell erkrankten Menschen

 


Die Methode des „Snoezelen“ in einem Snoezelenraum ist vor allem für
Demenzkranke im frühen Stadium geeignet.

Das gemeinsame Snoezelen kann zum Aufbau einer emotionalen vertrauensvollen Beziehung zwischen dem Demenzkranken und seinen Pflege- und Begleitpersonen beitragen.

Der zeitliche Rahmen und die Auswahl der Materialien sollten individuell auf
den einzelnen Demenzkranken abgestimmt werden. Wenn das Snoezelen als
Gruppenangebot erfolgt, sollte diese Gruppe möglichst homogen zusammengesetzt sein.

Eine weitere Möglichkeit besteht im „Mobilen Snoezelen“. Mit der Hilfe eines
rollbaren Wagens werden elementare Zubehörteile direkt zu den Betroffenen gebracht.